Kanarische Weine - wie alles begann

Die Geschichte Kanarischer Weine beginnt im 15. Jahrhundert, als die spanischen Eroberer die Inseln erreichten. Die Siedler brachten Rebstöcke mit auf die Inseln und legten so den Grundstein für den Weinbau auf den Kanarischen Inseln.

Rund zweihundert Jahre später erreicht die Kanarische Weinwirtschaft ihren ersten Höhepunkt vor allem auf Teneriffa und La Palma. Damals wurden Kanarische Weine in großem Stil in die ganze Welt exportiert. Exportschlager war seinerzeit der "Canary Sack", ein schwerer, sehr süßer Wein aus der Malvasía- oder der Moscatel-Traube, der es bis ans englische Königshaus schaffte. Und auch Sir William Shakespeare erwähnte den Sack in mehreren seiner Werke, wie zum Beispiel in "Die lustigen Weiber von Windsor" oder "Was Ihr wollt".

Bereits zu dieser Zeit, im Jahr 1775, wurde das heute noch existente Weingut El Grifo auf Lanzarote gegründet. Es zählt damit zu den zehn ältesten noch aktiven Weingütern Spaniens.

Schweren Schaden nahm der Export, als die Engländer aufgrund politischer Streitigkeiten mit Spanien einen hohen Strafzoll auf Kanarische Weine erhob. Fortan übernahmen Madeira-Weine die Rolle des Canary Sack. Vor allem auf Teneriffa führte dies zu großen wirtschaftlichen Problemen, da man sich zu sehr auf den Wein konzentriert und den Anbau anderer Produkte vernachlässigt hatte.

Als Ende des 19. Jahrhunderts die Reblaus die Weinindustrie in ganz Europa schwer schädigte, blieben die Kanarischen Inseln davon verschont. Deshalb finden sich auf den Kanarischen Inseln noch heute wurzelechte Rebstöcke, die zum Teil über 100 Jahre alt sind.

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